S C R O L L
Martha bringt portugiesischen Charme ins Herz von Berlin. Pastel de Nata und fair gehandelter Kaffee sorgen für Gemütlichkeit, guten Geschmack und das worauf es heute ankommt – Offenherzigkeit und Austausch.

„Ich bin mit Rodrigo früh zum Surfen verabredet – in den Morgenstunden brechen sich die Wellen besonders günstig. Die Straßen von Lissabon sind noch leer: Nur ein paar Katzen streifen über die Pflastersteine, zwischen den Häusern glitzert das Meer. Auch die Sonne ist noch müde – nur ein paar Strahlen tauchen die Stadt in ein goldenes Licht. Ich betrete ein kleines Café. Eine Frau mit schwarzem Haar begrüßt mich: „Um lindo bom dia, meu amor“. Das ist Martha. Sie lacht, während sie mir den Kaffee eingießt. Ich glaube, Rodrigo muss noch ein bisschen warten.“

Martha Schriftzug

Lieblingsprodukte

Veganer Apfelkuchen

Only

€ 3,00

Espresso

Only

€ 1,50

Tosta Mista

Only

€ 3,00

Cappuccino

Only

€ 2,90

Pastel de Nata

Only

€ 2,20

Fairtrade

Unser Kaffee aus Honduras

Ein Interview mit Miriam Zelaya

„Nur durch Bildung können wir etwas verändern“

Marcala / Honduras / Kaffeeregion Comsa

Ein Leben ohne Kaffee? Das ist für 67 Pro- zent aller Europäer gar nicht vorstellbar. „Kaffee ist positive Energie“, sagt auch Miriam Zelaya, die in Honduras die Kaf- feeplantage Clave del sol betreibt „es ist meine Leidenschaft“. Doch schwankende Preise, schlechte Bildung und der Klima- wandel stellen Kaffeeproduzenten auf der ganzen Welt vor große Herausforde- rungen. Miriam lässt sich davon nicht un- terkriegen – auch mit Hilfe der Fairtra- de-Kooperative Comsa, von der übrigens auch Martha ihren SchulzKaffee bezieht.

„Nur Männer dürfen mit aufs Feld“

... pflegt Miriams Großvater Napoleon zu sagen und schickt das damals 6-jährige Mädchen zurück ins Haus zu der Mutter und den anderen Frauen. Doch die kleine Miriam - schon jetzt fasziniert von der Natur und den schwarzen Bohnen – lässt sich davon nicht unterkriegen. Sie weint so lange bis Napoleon eine Ausnahme macht. Miriam kämpft ihr ganzes Leben dafür, eine eigene Plantage führen zu können. Doch noch weiß sie nicht, dass ihr Traum sie vor große Herausforderungen stellen wird.

Nach Schätzungen der UN-Organisation für Ernährung und Landwirtschaft (FAO) könnte die Zahl der unterernährten Menschen um 100 – 150 Millionen reduziert werden, wenn die Ungleichheit der Geschlechter im Agrarsektor beseitigt würde.

Die meisten Kaffeebauern besitzen nur wenig Land und sind so in einer schwachen Verhandlungsposition gegenüber den Kaffeehändlern. Der Weltmarktpreise für Kaffee schwankt immer wieder und so werden die Preise immer weiter gedrückt. Als Konsequenz leben viele Kaffeebauern von weniger als zwei Dollar pro Tag.

Fairtrade-Kaffeekooperativen sind demokratisch organisiert. Dies bringt viele Vorteile: höhere Ver- handlungsmacht, die Möglichkeit Anschaffungen gemeinschaftlich zu tätigen, einen vereinfachten Zugang zu Finanzierung und ge- genseitiges Lernen und Austausch.

Dazu kommt der Klimawandel: steigen- de Temperaturen führen zu mehr Schädlingen und Pflanzenkrankheiten.

Miriam schließt sich deshalb der ^Ko- operative Comsa an – einem Zusam- menschluss aus knapp 70 Kleinbauern. Viele von ihnen gehören zu der indige- nen Volksgruppe der Lenca.

In Schulungen lernen sie, beim Anbau auf Böden, Wasser und Ökosystem zu achten und so dem Klimawandel entgegen zu wirken. Die neue Qualität ihrer Kaffeebohnen erlaubt ihnen, sich als Fairtrade zertifizieren zu lassen und so den besten Preis für ihren Kaffee zu erzielen.

Der Kaffeekirschenkäfer bedroht die Lebensgrundlage von mehr als 25 Millionen ländlicher Haushalte, die vom Kaffeeanbau ihren Lebensunterhalt gewinnen.

„Ich möchte, dass meine Kinder, Enkel, Urenkel und künftige Generationen Zugang zu qualitativ hochwertiger Bildung haben, denn nur mit Bildung können wir uns verändern und Wohlstand schaffen“, ...

... sagt Miriam Elizabeth Pérez Zelaya, deren Sohn Eduardo ebenfalls eine Kaffeeplantage betreibt.

Ihre Enkelinnen erhalten bereits eine mehrsprachige Bildung - und so unterstützt Fairtrade auch die nächste Generation Kaffeebauern!

SchulzKaffee Lust auf einen Fairtrade Schulz- Kaffee aus der Kooperative? Komm zu Martha!

Review

„Wir haben hier richtig leckeren Kuchen gegessen und einen Kapuccino getrunken.“

13.02.19 von Lina Li auf Tripadvisor

Komm zu uns

Du teilst unsere Werte und hast Lust auf ein internationales Team und soziales Engagement?

Bewirb dich jetzt

Kontakt

Café Martha im Schulz Hotels
Stralauer Platz 36,
10243 Berlin

martha.berlin@schulzhotels.com